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"Erderwerkstoffe" aus dem A B C des Blitzschutzes


 
ERDERWERKSTOFFE
 
Bei einer metallenen leitenden Verbindung zwischen im Erdboden befindlichen Metallen mit unterschiedlichen freien Korrosionspotentialen besteht bei ungünstigen Flächenverhältnissen Sk / Sa wegen der möglichen Elementspannung Korrosionsgefahr für die Metalle mit den negativeren Potentialwerten. Zu der anodischen Fläche sind alle erdverlegten metallenen Anlagen zu rechnen, die direkten Kontakt mit dem Erdreich besitzen und in Bezug auf den jeweilig verwendeten Erderwerkstoff bei einem Zusammenschluss mit diesem ein negativeres Potential aufweisen.
Die sich bei einem Zusammenschluss von zwei unterschiedlichen erdverlegten Metallen ergebende Elementstromdichte, die zu einer Korrosionsbelastung der als Anode wirkenden Metalle führt, ist im wesentlichen vom Verhältnis der Größe der anodischen Fläche Sa abhängig. Mit stärkerem Korrosionsabtrag ist jedoch erst bei Flächenverhältnissen Sk / Sa 100:1 zu rechnen. Dabei wirkt der Werkstoff mit dem positiveren Potential als Kathode.
Bei einem Zusammenschluss mit erdverlegten Anlagen aus Stahl verhalten sich in deckschichtbildenden Böden
  • blankes Kupfer
  • verzinntes Kupfer
  • nichtrostender Stahl und
  • Bewehrungsstahl im Beton
immer kathodisch.
 
Deckschichtbildende Böden sind die Regel, Ausnahmen sind aggressive Böden (z.B. anaerobe Böden, Moorböden oder schlackehaltige Böden). Feuerverzinkte Erder mit Stahl- oder Kupferkern verhalten sich bei einer ausreichenden Dicke der Zinkschicht beim Zusammenschluss mit erdverlegten Anlagen aus Stahl
stets anodisch.

 
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